Navi: Anzeige bzw. Warnung vor Radarfallen

  • Ich verwende aktuell ein mobiles Navi, was mir auf Wunsch auch Radarfallen anzeigt. Ich persönlich finde diese Möglichkeit gut. Gerade vor 2 Wochen wieder als ich von Troisdorf durch Köln gefahren bin (ca. 40km). 14 Radarfallen nur auf dieser Strecke. Kann ich das später auch irgendwie technisch mit dem Navi bzw. Navi Plus erreichen, also ein Hinweis/Warnung bei Radarfallen auf der Strecke?
    Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit den Standort von Radarfallen über einen Import von POI ins Navi einzuspielen. Problem wäre dann vermutlich die Updates und ein akustischer/optischer Hinweis.
    Hat einer Erfahrungen mit Apps wie z.B. blitzer.de? Sind die auch aktiv, wenn man das Handy in der Zeit zum telefonieren (Freisprecheinrichtung) benutzt?

  • Du kannst eine eigene POI-Sammlung erstellen und diese dann ins Navi-Plus einspielen.
    Die Symbole werden dann angezeigt, es erfolgt aber keine Warnung, leider.

  • Das ist offiziell auch nicht erlaubt, oder? Also Radarwarnungen.

    Gruß ATK Blue

  • Das ist bei Volkswagen im RNS 510 ebenfalls so gewesen, die Radaranlagen können als POI eingelesen werden. Eine Warnung erfolgt nicht.







  • Jo, wollte ich auch gerade Schreiben, wenn man vernünftig fährt braucht man Spezial nicht. Ich weiß aber auch, das vernünftige Menschen, sobald sie hinter dem Lenkrad sitzen, den Verstand verlieren, dies aber nicht hören wollen...dann müssen sie halt mit den Konsequenzen Leben....Irgendwann ist der "Lappen" dann weg und das Gejammer ist gross

  • Jo, wollte ich auch gerade Schreiben, wenn man vernünftig fährt braucht man Spezial nicht. Ich weiß aber auch, das vernünftige Menschen, sobald sie hinter dem Lenkrad sitzen, den Verstand verlieren, dies aber nicht hören wollen...dann müssen sie halt mit den Konsequenzen Leben....Irgendwann ist der "Lappen" dann weg und das Gejammer ist gross

    Tja das kann passieren aber wenn es soweit kommt gibts auch kein Mitleid. :saint:

    Lg Dani

    1.4 TSI, 2WD,Style,Schalter,mato,TWA,NAV,ACC,AusparkA,Rückfahrkamera,DesignExPaketSchwarz,VollLED,LuS Paket,MediaPlus,FernlichtA,Abholung 14.10.16

  • Wenn man ordentlich fährt braucht man das auch nicht finde ich.

    Wenn ich die Aussage von "Bärli-Ateca" jetzt mal gerade so auf mich interpretiere bedeutet das im Umkehrschluß - ich bin ein Rasser, da ich nicht "ordentlich" fahre, weil ich nach der Möglichkeit einer Radarwarnung im Navi gefragt habe. Leute die ordentlich und vernünftig fahren brauchen das nicht.


    Sorry, aber diese Behauptung finde ich persönlich sehr oberflächlich - gerade auch als Moderator.
    Ich könnte genau so sagen/behaupten, dass alle Leute, die ein Auto fahren was über 100 PS hat in Wirklichkeit niemand braucht und deswegen alle Autofahrer mit Autos über 100 PS Raser sind.
    Das ist natürlich auch einfach falsch.



    Bärli-Ateca kennst du mich bzw. viel wichtiger in diesem Zusammenhang, kannst du beurteilen wie ich oder andere Autofahrer - die Radarwarnungen verwenden - tatsächlich fahren?
    Ich hab lange überlegt, ob ich zu diesem Thema "Radarfallen bzw. Radarwarnung" an dieser Stelle was schreiben soll, weil es mir in diesem Beitrag nur um die technische Möglichkeit ging eine Radarwarnung in das Navi zu installieren - mehr nicht. Ich wollte und möchte keine Grundsatzdiskussion über das Pro und Contra von Radarwarnungen führen.
    Wer persönlich damit ein Problem hat - warum auch immer - muss ja hier nichts schreiben.


    Hier nun mein Feedback, warum ich der Meinung bin, dass man so was (Radarwarnung) gebrauchen kann, obwohl man ordentlich fährt.
    Zuerst geht es doch darum, welches Ziel Geschwindigkeitskontrollen haben.
    Ich denke und hoffe wir sind uns alle einig sie sollen der Verkehrssicherheit an Unfall-Schwerpunkten dienen. Soweit so gut.
    Ich werfe aber klammen Städten, Kommunen und Landkreisen vor, sie wollen einfach nur abkassieren und genau das sollte nicht der Anlass für Geschwindigkeitsmessung sein. Und genau diese Art der Abzocke möchte ich als Autofahrer nicht unterstützen. Hier werden manchmal willkürliche Tempolimits ausgenutzt, um Autofahrer später zur Kasse zu beten.
    Radarwarnungen können dazu beitragen, dass Autofahrer eben nicht rasen, vor allem an unfallträchtigen Stellen, an denen die meisten der Radargeräte fest installiert sind. Wer – egal ob per Navi, App im Handy oder Radio – vor einem Radarkontrolle gewarnt ist, fährt vorsichtiger/langsamer. Genau das verhindert ja Unfälle und rettet vielleicht auch Leben. Von Blitzerfotos kurz vor einem tödlichen Unfall hat dagegen keiner etwas.
    Übrigens der Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung verbietet dem Fahrer nur, ein "technisches Gerät" zu betreiben, "das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen". Ob darunter auch Navis oder Handys fallen, ist unter Juristen immer noch umstritten – manche argumentieren, Handys seien zum Telefonieren und Surfen bestimmt, nicht zur Verkehrsüberwachung. Legt man den Paragrafen streng aus, dürfte zudem ein Beifahrer auf seinem Handy eine Radarwarner-App benutzen und dem Fahrer Hinweise geben. Klar - ob man damit vor Gericht mit diesen Argumenten durchkäme, bleibt die Frage und ist eine Sache von Argumenten seines Anwalts. Auch sollte die Politik mal darüber nachdenken, welche Möglichkeiten die Polizei hat, dieses Verbot praktisch zu kontrollieren. Allgemeine Verkehrskontrolle und sich mal ein Handy mobiles Navi zeigen zu lassen geht alleine vom Datenschutz her schon nicht.
    Für mich sehr fragwürdig ist auch der Sachverhalt, was im Radio oder Internet erlaubt ist, bleibt auf einem Navi oder einem Handy verboten. Nahezu jeder Radiosender in Deutschland warnt öffentlich (in Echtzeit) vor Radarkontrollen oder auf Internetseiten kann man nachlesen, wo feste Radarfallen stehn. Für mich nicht nachvollziehbar, warum etwas für Navis oder Handy verboten ist, was für Radiosender/Internet erlaubt ist.
    Und nun noch etwas zur Praxis. Wenn ich im Jahr um die 10.000 km fahre und 90% davon auch in mir bekannter Umgebung wäre für mich Radarwarnung auch kein Thema - wofür und warum.
    Aber es soll auch Autofahrer geben (z.B. ich der beruflich 80.000 km im Jahr mit unterschiedlichen Dienstfahrzeugen fährt), die oft und viel unterwegs sind in Umgebungen, die sie eben nicht kennen. Und viele von uns kennen bestimmt auch Stellen in Ihrer Umgebung, wo Radarfallen stehen was man als "Einheimischer" eben weis und dort sich dann auch an die Geschwindigkeit hält, weil man diese Radarfalle eben kennt.
    Ortsfremde Fahrer, werden manchmal durch andere Fahrer bedrängt, wenn diese sich genau an die Tempolimits halten. Viele Einheimische Autofahrer haben oft wenig Verständnis dafür. Als Beispiel nenne ich nur mal eine Rheinbrücke in Köln. Insgesamt 24 Kameras kommen auf der Brücke in beiden Fahrtrichtungen zum Einsatz. Wer es nicht glaubt kann es unter diesem Link nachlesen (http://www.express.de/koeln/se…s-an-vier-punkten-2992018). Warum in diesem Bereich Tempo 60km/h sind bleibt mir ein Rätsel. Mehrspurige Fahrbahn (Autobahn), Trennung der Gegenseite durch leitblanke, Keine Einmündung oder Abbiegespur in diesem Bereich. Einnahmen pro Jahr bis zu 12,7 Millionen Euro jährlich




    Ein sinnvoller Kompromiss in meinen Augen wäre, das Radarwarnungen nur für die festen Radargeräte zu erlauben sind. Dann hätte die Polizei weiterhin Spielraum für mobile Geschwindigkeitsmessungen. So bliebe der Verwarneffekt, und die Verkehrssicherheit würde nachhaltig erhöht. Für mich ganz klar - Radarwarnung (wie auch immer sie erfolgt) ist im Gegensatz zu anderen Meinungen hier - kein Freibrief zum schnellfahren.

  • Man kanns auch übertreiben, wo hat dich Bärli-Ateca als Raser bezeichnet?


    Es war rein ihre Meinung zu diesem Thema und damit hat sie auch recht.

    Gruß ATK Blue

  • Dich persönlich hat sie sicher nicht angesprochen.
    Sie braucht diese Warnung für sich eben nicht, andere hätten sie schon gern.
    Ich bin auch kein Raser, fahre aber auch gern schnell und habe diese Radar-POI´s in mein Navi eingefügt. Auch wenn sie nicht alarmieren, aber ein Blick auf den Bildschirm erinnert schon an eine vernünftige Geschwindigkeit.
    Also, nicht alles persönlich nehmen @Bärli-Ateca hat es nicht so gemeint :) .
    Alles Gut.

  • Gerade der Beitrag von OFI hat mich an mein letztes Verwarnungsgeld erinnert, deshalb an dieser Stelle ein kurzes Statement.


    Ich finde "Radarwarner" und "ordentliches Fahren" müssen sich nicht ausschließen.


    Mich selber würde ich als "ordentlichen Fahrer" bezeichnen. Um im fließenden Verkehr mitzurollen fahre ich in der Regel auch zwischen 5 und max. 10 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Bin auch bisher immer ohne Radarwarner ausgekommen, doch über mein letztes Verwarnungsgeld habe ich mich doch sehr geärgert.


    Als ich aber im Frühjahr in den Niederlanden für das Überscheiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h ein Verwarnungsgeld von 43,- Euro erhalten habe fand ich dass doch eine ziemliche Abzocke. Es war kein Unfallschwerpunkt sondern eine gerade freie Strecke. X(


    Damals habe ich echt erwogen, mir einen Radarwarner aufs Handy zu ziehen. Habe es letztlich dann aber auch nicht in die Tat umgesetzt, sondern halte mich in den Niederlanden jetzt sehr korrekt an die Höchstgeschwindigkeit mit dem Ergebnis, dass mir regelmäßig drängelnde Niederländer an der Stoßstange kleben und mich bei Gelegenheit mit z.T. aufheulendem Motor und wild gestikulierend überholen.


    Lange Rede kurzer Sinn, Nutzer von Radarwarnern können Raser sein, können aber auch ganz "ordendliche Fahrer" sein, die sich nur nicht "Abzocken" lassen wollen.


    Wünsche noch einen schönen hoffentlich nicht zu heissen Tag. :)

    Bestellt 07.07.2016:
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  • Lange Rede kurzer Sinn, Nutzer von Radarwarnern können Raser sein, können aber auch ganz "ordendliche Fahrer" sein, die sich nur nicht "Abzocken" lassen wollen.

    Genau das entspricht auch meiner Meinung :thumbup:


    ...... und ja ...... alles Gut ;)

  • @OFi


    Deinen Ausbruch der Verärgerung kann ich nicht nachvollziehen.


    Wir sind hier in einem Forum um über verschiedene Themen rund um´s Auto zu diskutieren und unsere Meinung und Erfahrung auszutauschen.


    Niemand hat dich angegriffen oder explizit angesprochen. Ich habe meine Meinung zu einem Thema gesagt was ich auch weiterhin tun werde. Egal ob ich eine Frau oder Moderatorin bin.


    Deiner Meinung bezüglich der Abzocke stimme ich voll und ganz zu. Aber auch hier zu muss ich sagen, das kann mir egal sein wenn ich mich an die vorgegeben Begrenzung halte. Egal wo ich bin. Auch ich bin früher 50-60 000 km jährlich gefahren. Ich kenne das durchaus. Das hat sich nun eben geändert, hierbei spekulierst du über mich genauso wie du es mir vorwirfst. Nur mit dem Unterschied das ich dich nie angegriffen habe oder irgendetwas über dich in den Raum geworfen habe.


    Wenn du diese Radarwarnung haben möchtest werde ich dich weder verurteilen noch dich deswegen anders behandeln.


    Das Forum soll ein friedlicher, freundlicher Treffpunkt für Ateca Fans sein wo jeder, jederzeit seine Meinung sagen darf und dies auch ausdrücklich erwünscht ist.


    Und jetzt möchte ich alle bitten zurück zum Thema zu kommen.

    Lg Dani

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  • Ich finde, es gibt zu wenig , gerade in Gegenden wo junge Menschen zur Schule gehen

    ..... und wenn dann vor Schulen und Kindergärten mal tatsächlich Geschwindigkeitskontrollen gemacht werden, dann sind es oft die Eltern selbst die geblitzt werden, wenn sie ihre Kinder zur Schule oder Kindergarten bringen und die ausgerechnet an diesem Tag mal schneller unterwegs waren, aber sich sonst immer an das Tempolimit halten .....

  • Und jetzt möchte ich alle bitten zurück zum Thema zu kommen.


    Dem möchte ich zustimmen, wir verstricken uns zu sehr in die individuellen Sichtweisen von, z.B Sinn/Unsinn der STVO.Egal wie wir uns aufregen, gegenseitige Vorwürfe machen, wir ändern damit nicht die Gegebenheiten auf der Straße und den Straßenverkehr eh nicht.
    Lasst uns nicht in diese Diskussionen verfallen die zu nichts führen außer das wir den Stress von Straße hier her transportieren.


    Wir besprechen jetzt bitte die technische Umsetzung des Themas, Danke.



    Navi und Anzeige bzw. Warnung vor Radarfallen

  • Was der Ateca ja wohl trotz aller möglicher Assistenten nicht macht, ist automatisch einzugreifen aufgrund der erkannten Verkehrszeichen. Ich sehe es da ähnlich wie OFi und fahre wenn möglich mit dem ACC lieber im fließenden Verkehr entspannt mit 10 KMh mehr (meinetwegen <60 bei 50) mit als andauernd bedrängt und geschnitten zu werden.
    Aus dem Rennfahreralter bin ich sowieso raus, und wer unbedingt schnell und sportlich fahren möchte, fährt wohl eher einen Leon Cupra als einen Ateca.