Beiträge von Catnova

    Und ist der Drehmoment nicht auch von der Umdrehungszahl abhängig?

    Das maximale Drehmoment ist von der Drehzahl abhängig, dass angeforderte Drehmoment über das Gaspedal ist abhängig von der gewünschten Beschleunigung und den Fahrwiderständen.

    Das merkt man schön beim Fahrrad. Du trittst bei Windstille recht gemütlich um 20 km/h zu fahren. Bei Rückenwind im selben Gang bleibt die Trittfrequenz konstant, aber mit deutlich weniger Kraft. Das gleiche gilt auch bergauf und da glühen bei gleicher Trittfrequenz die Beine.

    Das sagt die Google KI dazu:

    "Die Prozentanzeige mit Kolbensymbol im Cupra-Tacho (speziell im Formentor VZ5) visualisiert die aktive Kraftverteilung des Torque Splitters an der Hinterachse. Sie zeigt in Echtzeit an, wie viel Prozent des Drehmoments an das kurvenäußere Rad geleitet werden (bis zu 100% der 50% Hinterachsverteilung), was für sportliches Fahrverhalten essenziell ist."

    Der Behälter muss nicht nur verschlossen sein, sondern du musst darauf achten, dass auf der Rechnung vermerkt wird, dass das Eigenöl der für das Fahrzeu gültigen Freigabe entspricht. Ansonsten wird es bei einem Schaden schwierig, da du sonst keinen Nachweis hast, dass auch das richtige Öl im Fahrzeug war. Der Kauf alleine ist dafür nicht ausreichend, da dieser nicht belegt, dass die Werkstatt auch das richtige Öl bekommen hat.

    Auch wenn so etwas ärgerlich ist, würde ich persönlich davon die Finger lassen. Ich fand es auch nicht sonderlich prickelnd , dass mein Cupra auf der linken Spur plötzlich ne Volbremsung hingelegt hat.

    Die Manipulation einer Sicherheitseinrichtung ist Vorsatz, was auch bedeutet, dass man für einen Schaden unbegrenzt privat haftet. Dabei ist es auch vollkommen egal, dass diese fehlerhaft funktioniert.

    Ein einzelnes zu kleines Rad geht erstmal auf's Differential, da hier der Ausgleich zwischen links und rechts erfolgt.

    Das mag das Differential aber nicht auf Dauer, da es für eine permanente Differenzdrehzahl zwischen links und rechts nicht gemacht ist.

    Und was wäre das für ein unausgegorenes System, wenn bei z.B. 1-2mm Profilunterschied von einer zur anderen Achse gleich ein Schaden am System entsteht.
    Bei 3-4mm wäre ich dann aber auch langsam vorsichtig.

    Man hat immer Unterschiede, was den sog. dynamischen Rollradius angeht, der ursächlich für die Raddrehzahl ist. Dieser ist nämlich ursächlich un nicht der statische Abrollumfang des Reifens. Der dynamische Rollradius ist schon unterschiedlich aufgrund ungleicher Gewichtsverteilung, die aktuelle Zuladung, die Fahrdynamik... Deshalb spielen hier die 1-2 mm auch nicht unbedingt eine Rolle.

    In regelmäßigen Abständen taucht immer wieder dieses Thema auf und immer kommen wieder die selben "Sprüche", dass ist schon interessant.

    Solch eine Diskussion hat nichts mit "Sprüchen" zu tun. Es gibt Dinge, die kann man mit technem Verstand durchaus machen.

    Eine Bedienungsanleitung gibt diesen technischen Verstand aber nicht unbedingt wieder, sondern die größtmögliche Rechtssicherheit für den Inverkehrbringer. Nur weil etwas darin aufgeführt ist, uss das nicht technisch sinnvoll sein.

    Bei Allrad alle 4 neu ist wirklich die ideale Variante.

    Das kann man so pauschal nicht sagen. Der Allrad von Seat ist nicht permanent, sondern schaltet sich bei einer gewissen Differenzdrehzahl zwischen vorne und hinten zu und ab einer gewissen Geschwindigkeit wieder ab. Wenn die Profiltiefe bei identischem Fabriat nicht zu groß ist, sind zwei neue unkritisch. Wechselt man das Fabrikat, kann es da schon ganz anders aussehen.

    Permanente Allradsysteme sind da schon kritischer da es hier dauerhaft zu Verspannungen kommt. Das geht solange gut, bis die schwächste Stelle nachgibt. Bei einem VTG mit Kette ist es meist diese die mit Problemen anfängt, da sie irgendwann überspringt, was man deutlich hört und merkt.

    Wenn die Welle im Turbo klemmt, bricht diese in aller Regel, da die Abgasseite ordentlich Druck aufbaut. Dieses Phänomen kann man provozieren, wenn man einen heißen Turbo abstellt. Das Öl verkokt im Lager und blockiert die Welle. Beim erneuten Anlassen reißt diese im Worst Case ab. Ob man erfolgreich war, erkennt man an der weißen Fahne aus dem Auspuff, da das Öl aus der Lagerung austritt.

    Ein Wasserschaden hätte auch den Wirkungsgrad extrem verschlechtert, was zu keiner Erhöhung der Temperatur führen würde, sondern eher zu weniger Ladedruck.

    Ich bin mal auf die Rückmeldung nach dem Tausch gespannt. So ganz kann ich mir das Szenario und die Diagnose nicht vorstellen. Man lernt aber immer dazu.

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht an einem Turboschaden. Die Saugrohrtemperatur ist unkritisch, bis der LLK und das darin befindliche Wasser warm sind. Dann gehen die Probleme erst los.

    Da wird einfach nicht gekühlt. Wenn der LLK intakt wäre, wäre es am Eingang zum LLK noch wesentlich wärmer. Da würde es zu Temperaturen von 180-200°C kommen. Meiner Meinung nach unrealistisch.