Beiträge von Catnova

    Darum nehme ich Mühe und Kosten in Kauf und wechsle die Reifensätze im Herbst und Frühjahr

    Das ist aber genau der Punkt, den jeder für sich entscheiden muss. Ich frage mich nur immer wieder bei diesen Diskussionen, wenn der Punkt Kompromiss in Verbindung mit Sicherheit kommt, inwieweit diese Betrachtung für denjenigen selbst gilt?

    Man kauft sich ein neues Fahrzeug, auf dem der Vorbesitzer oder das Werk Reifen montiert hat, die eher am unteren Ende der Skala angesiedelt sind. Werden diese vom Besitzer dann getauscht, oder stehen da eher die Euros im Vordergrund und man denkt sich, dass das schon gehen wird, weil "Was soll denn schon passieren ".

    Wenn man sich die ADAC Tests der Sommerreifen anschaut, ist das Ergebnis auch nicht viel besser. Wir fahren seit Jahren Allwetterbereifunggauf unseren Fahrzeugen und ich habe bisher keinerlei Nachteile gegenüber den Sommer und Winterreifen feststellen können.

    Das ganze Thema ist halt wie immer eine Frage der persönlichen Beurteilung. Ich halte zwei Sätze Bereifung für meinen Fahrstil und meine Fahrstrecken für unnötig.

    Das müsste eigentlich auch im Verbrauch auffallen, da es wohl eine mechanische Ursache sein wird. Wenn es bei Neutral weg ist, liegt es am Motor, wenn nicht am Antriebsstrang. Beim Drehen eines Rades bekommt man aber nur die feste Bremse mit, weil das Differential alles ausgleicht.

    Und ist der Drehmoment nicht auch von der Umdrehungszahl abhängig?

    Das maximale Drehmoment ist von der Drehzahl abhängig, dass angeforderte Drehmoment über das Gaspedal ist abhängig von der gewünschten Beschleunigung und den Fahrwiderständen.

    Das merkt man schön beim Fahrrad. Du trittst bei Windstille recht gemütlich um 20 km/h zu fahren. Bei Rückenwind im selben Gang bleibt die Trittfrequenz konstant, aber mit deutlich weniger Kraft. Das gleiche gilt auch bergauf und da glühen bei gleicher Trittfrequenz die Beine.

    Das sagt die Google KI dazu:

    "Die Prozentanzeige mit Kolbensymbol im Cupra-Tacho (speziell im Formentor VZ5) visualisiert die aktive Kraftverteilung des Torque Splitters an der Hinterachse. Sie zeigt in Echtzeit an, wie viel Prozent des Drehmoments an das kurvenäußere Rad geleitet werden (bis zu 100% der 50% Hinterachsverteilung), was für sportliches Fahrverhalten essenziell ist."

    Der Behälter muss nicht nur verschlossen sein, sondern du musst darauf achten, dass auf der Rechnung vermerkt wird, dass das Eigenöl der für das Fahrzeu gültigen Freigabe entspricht. Ansonsten wird es bei einem Schaden schwierig, da du sonst keinen Nachweis hast, dass auch das richtige Öl im Fahrzeug war. Der Kauf alleine ist dafür nicht ausreichend, da dieser nicht belegt, dass die Werkstatt auch das richtige Öl bekommen hat.

    Auch wenn so etwas ärgerlich ist, würde ich persönlich davon die Finger lassen. Ich fand es auch nicht sonderlich prickelnd , dass mein Cupra auf der linken Spur plötzlich ne Volbremsung hingelegt hat.

    Die Manipulation einer Sicherheitseinrichtung ist Vorsatz, was auch bedeutet, dass man für einen Schaden unbegrenzt privat haftet. Dabei ist es auch vollkommen egal, dass diese fehlerhaft funktioniert.

    Ein einzelnes zu kleines Rad geht erstmal auf's Differential, da hier der Ausgleich zwischen links und rechts erfolgt.

    Das mag das Differential aber nicht auf Dauer, da es für eine permanente Differenzdrehzahl zwischen links und rechts nicht gemacht ist.

    Und was wäre das für ein unausgegorenes System, wenn bei z.B. 1-2mm Profilunterschied von einer zur anderen Achse gleich ein Schaden am System entsteht.
    Bei 3-4mm wäre ich dann aber auch langsam vorsichtig.

    Man hat immer Unterschiede, was den sog. dynamischen Rollradius angeht, der ursächlich für die Raddrehzahl ist. Dieser ist nämlich ursächlich un nicht der statische Abrollumfang des Reifens. Der dynamische Rollradius ist schon unterschiedlich aufgrund ungleicher Gewichtsverteilung, die aktuelle Zuladung, die Fahrdynamik... Deshalb spielen hier die 1-2 mm auch nicht unbedingt eine Rolle.

    In regelmäßigen Abständen taucht immer wieder dieses Thema auf und immer kommen wieder die selben "Sprüche", dass ist schon interessant.

    Solch eine Diskussion hat nichts mit "Sprüchen" zu tun. Es gibt Dinge, die kann man mit technem Verstand durchaus machen.

    Eine Bedienungsanleitung gibt diesen technischen Verstand aber nicht unbedingt wieder, sondern die größtmögliche Rechtssicherheit für den Inverkehrbringer. Nur weil etwas darin aufgeführt ist, uss das nicht technisch sinnvoll sein.

    Bei Allrad alle 4 neu ist wirklich die ideale Variante.

    Das kann man so pauschal nicht sagen. Der Allrad von Seat ist nicht permanent, sondern schaltet sich bei einer gewissen Differenzdrehzahl zwischen vorne und hinten zu und ab einer gewissen Geschwindigkeit wieder ab. Wenn die Profiltiefe bei identischem Fabriat nicht zu groß ist, sind zwei neue unkritisch. Wechselt man das Fabrikat, kann es da schon ganz anders aussehen.

    Permanente Allradsysteme sind da schon kritischer da es hier dauerhaft zu Verspannungen kommt. Das geht solange gut, bis die schwächste Stelle nachgibt. Bei einem VTG mit Kette ist es meist diese die mit Problemen anfängt, da sie irgendwann überspringt, was man deutlich hört und merkt.