Elektrische Heckklappe wieder ohne Funktion

  • Der von uns eingebaute, gebrauchte Motor würde funktionieren, wenn wir den rechten, der ja jetzt auch defekt ist, tauschen würden. Die können nur arbeiten, wenn beide Seiten funktionstüchtig sind.


    "Das gebrauchte holländische Teil" tut, was es soll. Nur eben nicht allein.


    Seat kann insofern was dafür, dass sie minderwertige Teile in ihre nicht ganz so günstigen Autos einbauen und trotz offenkundig Probleme mit diesen nur eine Kulanz von 50% aufs Ersatzteil anbieten. Normal müsste der Defekt von deren Seite langfristig beseitigt werden.


    Unser Serviceheft bietet keinerlei Gründe zur Beanstandung. Immer pünktlich und bei Seat direkt gewesen.

  • Klar sieht die Heckklappe cool aus wenn sie allein auf geht und - gerade bei mir, mit 1,5 jährigem Kind - ist es ultra praktisch. Aber 250€ für die linke Seite und nochmal 500€ für die rechte, nur damit wir in ca. 3 Jahren wieder vor dem selben Problem stehen - no way.


    Also wird umgerüstet.


    Hat das von euch schon mal jemand gemacht?

  • Also wird umgerüstet.


    Hat das von euch schon mal jemand gemacht?

    Nein. Bisher noch nicht gemacht, das vorweg.

    Anlernen. Was soll da angelernt werden ? Wir reden hier von einem Heckklappenmotor und kurz vorher von einem Kabelbruch. Würde einmal nachfragen.


    Umrüsten von privat auf mechanisch hat vermutlich noch mehr negative Auswirkungen.

    Ateca Xcellence 2.0 4Drive DSG 190PS, TDI, schwarz, Sitze braun-schwarz, Winterpaket, Navi, StHz, Sound-System, Assistenzpaket V, el. Heckkl. inkl. VP , AHK Vorbereitung, Performance 2 mit 225/50/18 Sommer, R³ R3H1 235/45/18 Winter, Top View. Best.: 27.01.17 gelief. 30.09.17

  • Seat kann insofern was dafür, dass sie minderwertige Teile in ihre nicht ganz so günstigen Autos einbauen ...

    Seat ist schon die "billigste" Marke aus dem gesamten Konzern... ;)
    Wir haben auch oft Kunden, die für den Preis eines FIAT den besten BENTLEY-Service erwarten. Das geht i.d.R. nicht lange gut...

    Es ist natürlich richtig, dass es traurig ist, dass markenübergreifende Problematiken im Konzern viele Jahre ignoriert werden. Aber (wie auch mein Serviceleiter bestätige) für den Konzern rechnet es sich weiterhin eher, bspw. "klemmende" Tankdeckelverriegelungen weiterhin zu verbauen (auch bei Audi) als den Zulieferer auf Qualitätsverbesserung zu drängen und mehr Geld zahlen zu müssen. :(

    Aber sind "wir" letztendlich nicht selber Schuld an solchen Sparmaßnahmen? (Stichwort "Abgasaffäre") ?(

  • Aber 250€ für die linke Seite und nochmal 500€ für die rechte, nur damit wir in ca. 3 Jahren wieder vor dem selben Problem stehen - no way.

    Darum nehme ich immer eine Garantieverlängerung auf 5 Jahre / 100.000 km,

    obwohl ich die Fahrzeuge nie über diese Jahre, bzw. Kilometer fahre.


    Meinen letzten Ateca hatte ich nach 2 1/4 Jahren mit 11.615 km verkauft,

    der Käufer hat also noch 2 3/4 Jahre und 88.385 km Garantie.


    Mit meinen jetzigen FR werde ich wohl nicht mehr als 5.000 km fahren,

    aktuell hat er gerade mal 2.100 km nach einem 1/2 Jahr auf der Uhr

  • Aber (wie auch mein Serviceleiter bestätige) für den Konzern rechnet es sich weiterhin eher, bspw. "klemmende" Tankdeckelverriegelungen weiterhin zu verbauen (auch bei Audi) als den Zulieferer auf Qualitätsverbesserung zu drängen

    Sorry bauks, aber das kann ich so nicht stehen lassen.

    Die Hersteller stehen in engem Kontakt mit den Zulieferern, und diese werden auch immer gedrängt die auftretenden Qualitätsprobleme zu beheben. Sofern diese in ihrem Zuständigkeitsbereich liegen. Konstruktionsbedingte Fehler werden ständig im Laufe der Produktion behoben. Kann man auch an den wechselnden Endbuchstaben bei den Teilenummern erkennen. Ein Zulieferwechsel, bei wiederkehrenden Mängeln, wird auch umgesetzt. Wenn Du nicht so einen tiefen Einblick in diese Thematik hast, solltest Du auch nicht einmal deinen Serviceleiter zitieren. Ich weiß, wie hoch die Qualitätsansprüche, gerade bei OOOO, sind.

    Defekte an den Elektrischen Heckklappen sind ärgerlich, liegen aber am Gesamtvolumen der produzierten Fahrzeuge betrachtet , im Konzern wohl eher im Promillebereich.

    Ein Auto besteht nun einmal aus mehreren Tausend Teilen, und JA, da kann auch was kaputtgehen. Darüber ist sich ja wohl jeder im klaren, je mehr Häkchen man in der Aufpreisliste macht.

    Ich kann solche Diskussionen nicht nachvollziehen. Demnächst steigen wir alle Pedalbetrieb um, weil mal ein Fehler am Motor vorliegt?

  • Die Hersteller stehen in engem Kontakt mit den Zulieferern, und diese werden auch immer gedrängt die auftretenden Qualitätsprobleme zu beheben. ...Wenn Du nicht so einen tiefen Einblick in diese Thematik hast,...

    Ich arbeite auch für OEM-Zulieferer (auch für den VW-Konzern) und wenn ein Serviceleiter etwas sagt, darf ich das auch zitieren ohne es hinterfragen zu müssen (es muss ja nicht meine Meinung sein).
    Wahrscheinlich ist es meist so wie von dir beschrieben. Aber wie erklärst du bspw. die nach mehr als 10 Jahren immer noch häufig auftretenen Fälle defekter Tankentriegelungen im Konzern...? Gerne kannst du dies im entsprechenden Thread niederschreiben weil es hier tatsächlich OT ist. :thumbup:

    Um OT zu bleiben:
    Man sollte nicht ZU pessimistisch solchen Feat. gegenüberstehen, sonst müsste man sich generell ein Auto mit Grundausstattung kaufen.
    Natürlich ist es nicht schön, sowas zu lesen und ggf. das Gefühl im Nacken zu haben, es könnte einen selber jeden Moment treffen aber im Vorfeld weiß man das ja nie und teilweise kann man es ja nicht einmal verhindern (wenn etwas bspw. Serie ist wie elektr. Fensterheber).
    Wenn die Ursache wirklich in den verwendeten Leitungen liegt, ist es natürlich bedauerlich, dass ein Hersteller, der die ja im Ateca nicht erstmals verbaut, sein Wissen nicht umsetzt - vor allem wenn die Mehrkosten zu vernachlässigen sind.

  • Sorry... der zweite Absatz sollte natürlich mit „On-Topic...“ beginnen. ;)
    btw, wenn OT für OffTopic steht, welches Kürzel gibt es für OnTopic? :/